Heimat- und Geschichtsverein Nideggen e.V. von 1988





Einweihung "Clemensstock"


Ein mystischer Ort war der höchste Punkt zwischen Nideggen und Berg, der Klemensstock mit 345 Meter Höhe schon immer. Bereits die Kelten hielten hier vor über 2000 Jahren ihre religiösen Feste ab.

Die irischen Wandermönche brachten unseren frühen Vorfahren im 7. Jahrhundert den christlichen Glauben, hierzu sei besonders Bonifatius, als Missionar der Deutschen und Willibroid der Missionar der Eifel und Ardennen benannt. Somit zogen die alten Götter wie Woden, Donar und wie sie alle hießen ab, und machten Platz für den christlichen Glauben.

Man errichtet an diesen heiligen Ort ein Kreuz und feierte nunmehr hier die christlichen Feste. Bis heute wird zu Fronleichnam von den Gläubigen der umliegenden Orte auf diesem Höhenrücken, welcher die schönste Rundumsicht im Kreis Düren bietet, in freier Natur die hl. Messe gefeiert. Dem Bilderstock fehlte jedoch eine entsprechend schöne Heiligenfigur.

Helmut Hannot, Hobbyschnitzer aus Nideggen-Berg, Mitglied im Heimat und Geschichtsverein Nideggen e.V., schnitzte nunmehr in weit über 50 Stunden eine 1,25 Meter große Clemensstatur aus einem Kirschbaumstamm. Diese gut gelungene Statur, stiftete Herr Hannot der Pfarrgemeinde.

Im Beisein von zahlreichen Gemeindemitgliedern, dem Ortsvorsteher Dieter Nolden, sowie Mitgliedern des Heimat und Geschichtsvereins Nideggen, wurde diese bei Einbruch der Dunkelheit am Sonntagabend durch den Pastor Herrn Biste, eingeweiht.

Für diese schöne Figur gebührt Herrn Hannot aufrechten Dank!

Heimat und Geschichtsverein
Nideggen e.V.
Heinz Bücker

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